Das Wichtigste zuerst
Ist dieser Leitfaden für Sie interessant?
Wenn Ihr Team aus mehr als einem On-Call-Engineer besteht und Sie Ihr Produkt ständig weiterentwickeln, ist eine Incident-Management-Lösung in Ihrem Tech-Stack unverzichtbar. Wie umfassend, fortschrittlich oder im Gegenteil einfach diese sein soll – das ist eine Entscheidung, die Sie treffen müssen. Doch eine Entscheidung sollten Sie auf jeden Fall treffen.
Dieser Leitfaden richtet sich an DevOps- und IT-Administratoren, die bereits erkannt haben, dass sie ein Pager beim nächsten Ausfall nicht retten wird und dass sie es sich nicht leisten können, die nächste kritische Alarmierung zu verpassen. Mit dem Leitfaden möchten wir Ihnen helfen, angesichts der Vielzahl der verfügbaren Lösungen nicht den Überblick zu verlieren, sondern die beste Option zu wählen – nämlich die, die alle Ihre Anforderungen erfüllt und gleichzeitig kosteneffizient ist.
Das erfahren Sie in diesem Leitfaden:
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Echtzeit-Incident-Management-Plattformen und anderen Lösungen mit incident-bezogenen Funktionen
Die kritischen und weniger kritischen Funktionen zur Verwaltung von IT-Incidents
Hilfreiche Tipps zum Vergleichen und Testen verschiedener Lösungen
Wichtige Kennzahlen, um mit der gewählten Plattform eine höhere Verfügbarkeit zu erreichen
Kostenlose hilfreiche Instrumente zur Bewertung von Lösungen
Bevor wir ganz in das Thema Incident-Management-Plattformen einsteigen, möchten wir Ihnen noch einen Hinweis mitgeben: In den letzten Jahren sind Dutzende verschiedene Plattformen entstanden, und viele davon sind wirklich hervorragend.
Es gibt einen klaren Trend im Markt: weg von spezialisierten Tools, die nur eine bestimmte Phase der Incident Response abdecken, hin zu Plattformen, die Incidents von Anfang bis zum Postmortem begleiten. Wir empfehlen dringend, sich End-to-End-Plattformen anzusehen, da diese von Beginn an als vollständige Incident-Management-Lösungen konzipiert wurden.
Daher raten wir davon ab, sich für Tools zu entscheiden, die ausschließlich auf die Kommunikation während eines Incidents oder nur auf die Erstellung von Postmortems ausgelegt sind.
So ist die aktuelle Entwicklung beim Incident-Management:
Wahrscheinlich sind Sie zum ersten Mal mit einer Incident-Management-Lösung in Berührung gekommen, als Sie von ServiceNow oder ähnlichen IT Service Management (ITSM)-Plattformen gehört haben. Diese gehörten zu den ersten, die Workflows einführten, um die Incident-Response zu zentralisieren.
Heute reichen ITSM-Plattformen jedoch nicht mehr aus, um die nötige Agilität für eine Echtzeit-Incident-Response bereitzustellen. Während sie den Schwerpunkt auf strukturierte Workflows, Compliance und Post-Incident-Dokumentation legen, setzen moderne Echtzeit-Incident-Management-Plattformen auf schnelle Erkennung, unmittelbare Kommunikation und automatisierte Reaktionen.
Verschiedene Lösungen sind entstanden, um die dynamischen Anforderungen von DevOps-, Site Reliability Engineering (SRE)- und IT-Operations-Teams zu erfüllen. Viele von ihnen haben ähnliche Funktionen, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze, um Incidents schneller zu lösen.
Das Verständnis der wichtigsten Unterschiede zwischen traditionellen ITSM-Systemen und modernen Echtzeit-Incident-Management-Plattformen hilft Unternehmen, fundierte Entscheidungen zu treffen, die zu ihren operativen Zielen und Strategien für die Incident-Response passen.