ilert vs. Compass

Welche Plattform passt besser zu den Anforderungen Ihres Unternehmens?

Treffen Sie die richtige Entscheidung mit Hilfe unseres detaillierten Vergleichs zwischen ilert und Compass. Erfahren Sie Wissenswertes über Unterschiede in den Funktionen, den Atlassian Opsgenie-Migrationspfad und regionale Compliance-Anforderungen.

Vertraut von Unternehmen wie …

Kurz zusammengefasst

ilert ist eine umfassende, AI‑first Incident‑Management‑Plattform, die zuverlässige Multi‑Channel-Alarmierung, On‑Call‑Scheduling, Eskalationsketten, Statusseiten und KI‑gestützte Incident-Response bietet. In Deutschland entwickelt und gehostet, liegt der Schwerpunkt auf DSGVO‑Konformität und ISO‑27001‑Zertifizierung. 

Compass hingegen ist die Developer‑Experience‑Plattform (DXP) bzw. das interne Developer‑Portal von Atlassian. Der Fokus liegt auf der Verwaltung verteilter Softwarearchitekturen mit Komponenten‑Katalog, Scorecards, Abhängigkeitsmetriken und Health-Indikatoren sowie Erweiterbarkeit per API und Forge. Atlassian empfiehlt Compass als Option für den Umstieg von Opsgenie, betont aber, wie wichtig es ist, Use Cases und die Grenzen der Plattform zu verstehen.

Worin unterscheiden sich ilert und Opsgenie?

ergleichen Sie ilert und Compass ganz einfach mit einem übersichtlichen Side-by-Side-Vergleich, der die wichtigsten Unterschiede in den Funktionen hervorhebt.

Die wichtigsten Unterschiede kurz erklärt

Zweck:
  • ilert: Incident-Response in Echtzeit und On‑Call‑Management.
  • Compass: Developer Productivity, Architektur‑Transparenz und Governance auf Komponentenebene.

Alarmierung & Incident‑Workflows:
  • ilert: vollständiger Incident‑Lifecycle, inklusive sicherer Zustellung von Alerts, Statusseiten, Hotlines, KI‑Responder, intelligente Gruppierung von Alerts, automatische Postmortems.
  • Compass: Grundfunktionen für Alarmierung und Bereitschaftsplanung, aber ohne umfassendes Incident‑Management.

Plattform‑Reife:
  • ilert dient während kritischer Störungen als zentrale Dispatch-Plattform und optimiert MTTA und MTTR. Darüber hinaus bietet die Lösung nahtlose Integration in Observability- und Monitoring-Tools sowie intelligente Gruppierung von Alarmierungen.
  • Compass hat sich als Plattform‑Katalog und Developer‑Experience‑Layer etabliert; Alarmierung ist eher ergänzend.

Echtzeit-Incident-Management vs. Developer catalog

ilert ist speziell für Incident-Management konzipiert. Die Plattform unterstützt den gesamten Lebenszyklus eines Incidents – von der Generierung von Alerts über das On‑Call‑Management und Eskalationen bis hin zur Veröffentlichung von Statusseiten sowie Multi‑Channel‑Benachrichtigungen. Funktionen wie intelligente Alert‑Gruppierung und der KI‑Responder reduzieren die Alarmflut, ermöglichen eine schnellere Reaktion bei Störungen und sorgen dafür, dass Stakeholder stets umfassend informiert sind. KI SRE sind heute bereits verfügbar. 

Compass konzentriert sich auf Developer Experience und Servicearchitektur. Die Lösung bietet u. a. einen Component‑Catalog, Health‑Scorecards und Dependency‑Tracking. Während Teams, die von Opsgenie migrieren, grundlegende Alarmierungs- und On‑Call‑Funktionen nutzen können, sind die Incident‑Workflows in Compass eher einfach gehalten und nur für leichtere Szenarien geeignet.

Centralised incident management platform

Opsgenie Migration

Atlassian hat den Verkauf von Opsgenie am 4. Juni 2025 eingestellt, der offizielle Support endet am 5. April 2027. Kunden, die die Lösung aktuell noch nutzen, wird ein Umstieg auf Jira Service Management (JSM) oder Compass empfohlen. 

Beim Umstieg auf Compass können viele vertraute Features (Alerts, Schedules, Eskalationen, Integrationen) automatisch migriert werden. Jedoch fehlen erweiterte Funktionen wie strukturierte Incident‑Workflows, Stakeholder-Kommunikation und Call‑Routing. 

ilert schließt diese Lücke vollständig. Die Plattform bietet nicht nur den gesamten Funktionsumfang von Opsgenie, sondern erweitert diesen mit KI‑Workflows, Automatisierung und verbesserter Incident‑Kommunikation. Für schnell wachsende Teams ist zudem das flexible Preismodell von ilert besonders attraktiv.

KI-Fähigkeiten

ilert hat KI intensiv in jeden Schritt des Incident‑Lebenszyklus eingebunden – von intelligenter Alert‑Gruppierung zur Verringerung der Alarmflut über Agent‑Responder für schnelle Root-Cause-Analyse bis hin zu AI Voice Agents, die Anrufe annehmen und wichtige Informationen sammeln. ilert setzt Innovationen besonders schnell um

Compass hingegen nutzt keine KI für die Incident‑Response. Die Plattform bietet statische Scorecards, Dependency‑Tracking und Observability Insights, aber keine dynamische, intelligente Unterstützung bei Live‑Incidents.

ilert vs. Compass Preis‑ und Feature‑Vergleich

Entwickelt für
Incident-Management & Response
Developer-Experience und Architektur‑Governance
On‑Call und Alarmierung
Umfassende Funktionen: Eskalationen, Call Routing, statische und dynamische Dienstpläne, Event-Flows usw.
Einfache Alarmierungs- und On‑Call-Funktionen; keine Incident‑Workflows
KI & Verringerung der Alarmflut
Leistungsstarkes KI-Toolkit (Gruppierung, Filter, KI-Responder, KI-Sprachagent, intelligente Bereitschaftsplanung und Statusaktualisierungen)
Integrationen
100+ Integrationen mit Monitoring, ITSM, Chat Tools etc.
API/Forge‑basierte Integrationen mit Fokus auf Tool‑Metadaten
Compliance & Datenresidenz
Gehostet in Deutschland, DSGVO-konform, ISO 27001‑zertifiziert
Regionale Optionen, aber Alarmierungsregion oft US‑Standard
Basierend auf öffentlich verfügbaren Informationen vom 20.08.2025

Wo sich Ihre Daten befinden

ilert wird in Deutschland entwickelt und gehostet, ist vollständig DSGVO‑konform und ISO‑27001‑zertifiziert. Das macht die Lösung besonders attraktiv für europäische oder regulierte Unternehmen. Alle Daten bleiben innerhalb der EU – unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. 

Compass ist Teil des Atlassian‑Cloud‑Ökosystems und bietet Datenresidenz in mehreren Regionen, darunter auch in den USA und der EU. Allerdings sind Alarmierungs‑Funktionen häufig nur in den USA verfügbar, was für Organisationen mit strikten Anforderungen an die Datenlokalisierung problematisch sein kann.

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